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Der digitale Eindruck besteht aus vielen kleinen Flächen.

Viele Unternehmen investieren viel Zeit in ihre Website. Das ist sinnvoll. Aber wenn jemand den Firmennamen zum ersten Mal eingibt, sieht er häufig zunächst Suchergebnisse, ein Unternehmensprofil, Rezensionen, Bilder und weitere öffentliche Informationen.

Erst danach klickt jemand möglicherweise auf die eigentliche Website. Der digitale Eindruck beginnt deshalb oft außerhalb der eigenen Domain.

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Kleine Widersprüche wirken überraschend stark.

Auf der Website steht eine Telefonnummer, bei Google eine andere. Ein öffentliches Profil zeigt einen alten Unternehmensnamen. Die Öffnungszeiten stimmen nicht oder ein Suchergebnis verwendet eine veraltete Beschreibung.

Keine dieser Sachen ist alleine dramatisch. Zusammen erzeugen sie jedoch Unsicherheit. Vertrauen entsteht online häufig über das Gegenteil: Konsistenz.

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Bewertungen gehören ebenfalls zu diesem Bild.

Eine gute Website kann hervorragende Arbeit leisten. Wenn daneben aber ein ungepflegtes Unternehmensprofil mit unbeantworteten kritischen Rezensionen steht, entsteht ein Bruch. Dasselbe gilt umgekehrt.

Eine starke Außenwirkung entsteht nicht durch eine einzelne perfekte Seite. Sie entsteht dadurch, dass die wichtigsten digitalen Berührungspunkte zusammenpassen.

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Genau hier setzt ein Firmenscan an.

Nicht mit einer magischen Punktzahl von 1 bis 100, sondern mit konkreten Fragen: Was findet ein Kunde? Welche Informationen widersprechen sich? Wo fehlen Grundlagen? Wie wirkt die Website im Verhältnis zu den Suchergebnissen? Gibt es auffällige Bewertungen?

Die Ergebnisse sollten anschließend priorisiert werden: Was ist relevant, was ist kosmetisch und was sollte zuerst geändert werden?

Googeln Sie Ihr eigenes Unternehmen einmal so, als hätten Sie den Namen gerade zum ersten Mal gehört.
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